Stadtmitte

Belgrads Puls schlägt kräftig und lebendig und ein Spaziergang im Zentrum ist die beste Möglichkeit, ihm zu erspüren.

Ein Bummel durch die Fußgängerzone - Knez Mihailova lont sich auf jedem Fall. Die beliebte Einkaufstraße der Belgrader steht unter Denkmalschutz. In der von Gründerzeithäusern gesäumten Straße locken nicht nur elegante Geschäfte, Boutiquen und Galerien. Zahlreiche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein.

Der Studentenplatz, einer der ältesten Plätze der Stadt, war zur Zeit der Osmanen ein Friedhof, und später, im 19 Jahrhundert, ein riesiger Markt. Rund um die heutige Grünfläche, den Universitätspark, befinden sich das Ethnographische Museum, der Sitz der Belgrader Universität, die Mathematische Fakultät und das Gebäude der Ilija-Kolarac-Stiftung.

Der Platz der Republik ist einer der zentralen Plätze in Belgrad. Inmitten des Platzes das Fürst Mihailo Denkmal, umgeben mit dem Nationaltheater, Nationalmuseum und zachlreichen Cafés.

In der König-Milan-Straße, die vom Terazije-Platz zum Slavija-Platz führt, befindet sich das Alte Schloss (Privatresidenz von König Milan Obrenović) und das Neue Schloss (Amtssitz des serbischen Präsidenten).

Plaz Terazije, am Ende der Fussgängerzone, bittet sich als guter Ausgangspunkt zur Erkundung weiterer Stadtteile. Zur Zeit der osmanischen Besetzung befand sich an dieser Stelle eine große Wasserzisterne, von der aus das Wasser in die Festung geleitet wurde. Von den alten Wasserwerk ist keine Spur geblieben, an seiner Stelle präsentiert sich das geschichtsreiche Hotel Moskva in voller Pracht.

Das Gebäude der ehemaligen Bundesvolksversammlung am Nikola-Pašić-Platz erinert an die Zeit von ehemaligen Jugoslawien. Vor dem Haupteingang stehen zwei Skulpturengruppen “Das Spiel der schwarzen Hengste” von Toma Rosandić.

Die Fürst Miloš-Straße (ulica Kneza Miloša), gehört zu den Hauptadern der Stadt. Entlang der Straße reihen sich vehrschidene Regirungs Gebäude (die Serbische Regirung, Auswährtiger Amt, Verteidigungs Ministerium... ) und ausländische Botschaften. Ein bischen zurückgezogen, in einer Nebenngasse liegt die Himmelfahrtkirche die 1863 aus freiwilligen Spenden vieler Belgrader errichtet wurde.

Die Kirche des Heiligen Sava (Hram Svetog Save) eine der größten orthodoxen Kirchen weltweit, wurde an jenem Ort erbaut, an dem 1595 Sinan-Pasha die Gebeine des Heilgen Sava, auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Der Ausbau der Kirche wurde durch Spenden finanziert. Die Bauarbeiten haten im Jahre 1935 angefangen, aber die Innenausstatung der Kirche wurde nicht vollendet. Die Kuppeln, Säulen und Wände sollen mit Goldmosaiken verziert werden (15.000 Quadratmeter) . Russische und weißrussische Sakralkünstler sollen gemeinsam mit serbichen Künstlern dieses Meisterwerk vollbringen. Die Entscheidung über die Mosaiken-Anfertigung kam nach einen Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die russische Regierung wird die Anfertigung von Mosaiken mit 30 Millionen Euro finanzieren.