Altstadt

Der Kosančić-Ring (Kosančićev venac) befindet sich im Nord-westen der Altstadt und hier kann man noch Heute einige wenige Gassen aus Kopfsteinpflaster entdecken. Schon im Mittelalter bestand hier eine serbische Siedlung mit Kirche. Anfangs des 19. Jahrhunderts bildete dieser Teil den Kern, um den herum das serbische Belgrad aufgebaut wurde. In unmittelbarer Nähe, folgende Denkmäler sind leicht zu Fuß erreichbar:

Die Residenz der Fürstin Ljubica wurde 1834 auf Geheiß des Fürsten Miloš für seine Familie, seine Gattin Ljubica und seine Söhne Milan und Mihailo gebaut. Heute ist in diesem Gebäude eine Sammlung des Ethnographischen Museums untergebracht.

Michaelskathedrale

Die serbisch-ortodoxe Michaelskathedrale (Saborna crkva) wurde im Auftrag des Fürsten Miloš Obrenović in den Jahren 1837 bis 1840, auf den Trümmern einer älteren Kirche, gebaut. In der Kirche ruhen die serbischen Fürsten Miloš und Mihailo Obrenović.

Das „Gasthaus zum Fragezeichen“ („Kafana ?“) aus dem Jahr 1825, ist das älteste Gasthaus in Belgrad.

Skadarlija das einstige Künstler- und Boheme Viertel, befindet sich im südlichen Teil der Altstadt. Die Fußgängerzone mit Pflastersteinen und Häusern aus dem 19. Jahrhundert wird auch “Montmartre von Belgrad” genannt. Ein beliebter Treffpunkt der berühmten Belgrader Boheme, Dichter, Maler und Schauspieler. Heute kann man in dem stimmungsvollen Stadtteil typisch serbische Küche in traditionsreichen Restaurants genießen.

Der Patriarchensitz (der Sitz der serbisch-orthodoxen Kirche). Das Projekt entwarf der russische Architekt Viktor Lukomski im serbisch-byzantinischen Stil. In diesem Gebäude sind auch die Bibliothek und das Museum der serbisch-orthodoxen Kirche untergebracht.

Skadarlija